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Seit mehr als 40 Jahren im Bistum Trier aktiv:

b v p r: Berufsverband der PastoralreferentInnen

Beisetzung & AuferstehungsGottesdienst: 12.12. 12:00 Uhr in St. Matthias Trier

Georg Köhl - vom Leben ins Leben gegangen

†  Dr. Georg Köhl
geboren am 21.1.1952 in Heiligenwald, ist am 2.12.2019 verstorben.
Um ihn trauert vor allem seine Familie, Kollegin Walburga Köhl und drei Söhne mit Familien  - und wir zusammen mit dem Bistum Trier.

Nach dem Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät Trier von 1971 – 1976 trat er 1976 seinen Dienst im Bistum Trier als Referendar im Kirchendienst an. Mit Wirkung vom 1.8.1978 wurde er als Pastoralreferent übernommen und in der Funktion als Mentor der Laientheologinnen und Laientheologen eingesetzt. Am 1.10.1983 wurde er Ausbildungsleiter für den Beruf Pastoralreferentin/ Pastoralreferent und zum 8.10.1986 zum pastoraltheologischen Fachbegleiter in der Berufseinführung der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und –referenten ernannt. Ab dem 01.08.1988 war er bis zu seiner Berentung am 31.10.2014 Studienleiter für Pastoraltheologie in der Ausbildung der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und –referenten zuständig.

Georg Köhl hat von Beginn seines Wirkens an die Entwicklung der Berufe Pastoralreferent und Gemeindereferentin im Bistum Trier maßgeblich geprägt und zur Entwicklung der Rollenprofile unverzichtbare Beiträge geleistet. Mit dem Berufs- und Seelsorgeverständnis beschäftigte er sich auch in seiner Promotion („Der Beruf des Pastoralreferenten“ – pastoralgeschichtliche und pastoraltheologische Überlegungen zu einem neuen pastoralen Beruf, 1987) sowie in der Habilitation („Lern-Ort Praxis. Ein didaktisches Modell, wie Seelsorge gelernt werden kann“, 2003). Dadurch und durch weitere Veröffentlichungen wurde er bekannt weit über unser Bistum hinaus im gesamten deutschsprachigen Raum.

Das große Verdienst von Georg Köhl war die Erschließung der konkreten pastoralen Praxis als Ort, wo sich Theologie und Seelsorgeverständnis entwickeln. In einer konsequenten Verknüpfung von Theorie und Praxis als gleichrangige wissenschaftliche Erkenntnisorte hat er gemeinsam mit dem damaligen Studienleiter für Religionspädagogik, Dr. Paul Rittgen, in den neunziger Jahren ein Modell von Schlüsselqualifikationen für die Seelsorge entwickelt, das bis heute gültig ist und welches sich in seiner Kompetenzorientierung nach wie vor auf der Höhe der gegenwärtigen Berufsbildungstheorie bewegt.

Drei Merkmale haben Georg Köhl (wir nannten ihn Schorsch) besonders ausgezeichnet:

  • Er war immer ein konsequenter Vertreter eine diakonischen Kirche und pflegte zu betonen: „Die Diakonie ist das Glaubwürdigkeitskriterium für die Liturgie, die Verkündigung und die Koinonia.“
  • Sein Blick auf Ausbildungskandidatinnen und –kandidaten war stets person- und ressourcenorientiert. Er war ein einzigartiger Personalentwickler, dem es immer gelang, die Stärken der Menschen zu entdecken und deren Wachstum zu fördern.
  • Der Umgang mit seiner schweren Erkrankung, die ihm über zwanzig Jahre lang vielfältige Einschränkungen auferlegt hat und ihn zum vorzeitigen Ruhestand zwang, war außergewöhnlich. Georg Köhl hat nie resigniert, sondern sich immer wieder neue Ziele gesetzt, um einen Beitrag zur Entwicklung der Kirche von Trier zu leisten.

Die Beisetzung und der AuferstehungsGottesdienst für Georg beginnen am Donnerstag, 12. Dezember, 12°° Uhr in St. Matthias in Trier. 

Pastorale Berufsverbände im Bistum reagieren auf angehaltene Pfarreien der Zukunft

Loyal zum Synodenbeschluss und seiner Umsetzung

Mit einem Brief an Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg haben pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums ihre Loyalität zum Synodenbeschluss „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ bekräftigt. Sie bekunden ihre Solidarität mit der Bistumsleitung und der geplanten Umsetzung des dritten „Perspektivwechsels“ der Synode, der mehr Nähe in größeren Räumen erhofft. („Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern“). Mit Schreiben vom 21. November 2019 hatte die vatikanische Klerus-Kongregation den Vollzug der entsprechenden Gesetze und Dekrete ausgesetzt und Bischof Stephan um Stellungnahme gebeten. (Bistum Trier zu den Vorgängen / Brief aus Rom)

Im Brief der Plattform P (ein Zusammenschluss von Priestern im Bistum), des Vorstandes des Berufsverbandes der GemeindereferentInnen (BVGR), eines Vertreters der ständigen Diakone und der SprecherInGruppe des bvpr heißt es unter anderem:

"Die vier pastoralen Berufsgruppen hatten in den letzten Monaten immer wieder unterstrichen, dass sie in der strukturellen Neuaufstellung den Versuch erkennen, die Hirtensorge nachhaltig zu sichern, gerade angesichts sinkender Seelsorgerinnen- und Seelsorger-Zahlen, insbesondere bei den Priestern. Priester, die nicht mehr Pfarrer sein werden, sind dann noch mehr frei, als Seelsorger und „Hirten“ zu wirken, gerade an den vielen Orten von Kirche, aus denen die Pfarrei der Zukunft sich ja bilden wird. Hirtensorge wird in Zukunft nur wirksam sein können, wenn sie mit dem Gottesvolk der Getauften und Gefirmten insgesamt und den kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam ausgeübt wird. Dadurch wird sie dem Priester nicht genommen, sondern konkreter möglich."

und: "Der Synodenbeschluss weist für die Kirche im Bistum Trier den Weg in die richtige Richtung. Die Berufsverbände möchten den Bischof und die gesamten Bistumsleitung ermutigen, den Weg der Synodenumsetzung konsequent und überzeugt weiter zu gehen – in den strukturellen Fragen, aber vor allem auch bei den „inhaltlichen“ Perspektivwechseln und neuen Aufgaben. Sie sind zuversichtlich, dass das auch weiterhin im Einklang mit der Weltkirche, insbesondere auch der Kleruskongregation und dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte gelingen wird."

Die Stellungnahme der Pastoralen Berufsgruppen-Vertretungen findet sich hier.


Mitgliederversammlung und Kamingespräch

Gemeinsam mit vielen Christinnen und Christen im Bistum und gemeinsam mit den anderen pastoralen Berufsgruppen blicken Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten mit manchen Fragen, aber zuversichtlich in die nähere Zukunft der Kirche im Bistum Trier. Das hat Stimmung und Atmosphäre geprägt, als sich die Mitglieder ihres Berufsverbandes am Wochenende 8. und 9. November zu ihrer Jahresversammlung getroffen haben.

Es ist klar, dass auch die Menschen und die Orte von Kirche in den Pfarreien der Zukunft weiterhin pastoral ausgebildete Theologinnen und Theologen brauchen werden. Es sind andererseits noch viele Fragen zu klären; Synode und Bistumsleitung eröffnen ausdrücklich Spielraum für Experimente und neue Wege. Zugleich erwarten sie und die Gemeinden, dass neu überlegt wird, welche Aufgaben in der Kirche weiter zu gewährleisten sind – und wovon sie sich auch verabschieden müssen. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten wollen entsprechende Prozesse und Bewegungen auch weiterhin begleiten und mitgestalten.

Ein eher informelles „Kamin-Gespräch“ mit Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg war hilfreich, teilweise unterschiedliche Wahrnehmungen von Mitgliedern des bvpr einerseits und der Bistumsleitung anderseits auszutauschen. Dabei ging es um die Aufarbeitung vieler Fälle von sexualisierter Gewalt und um die weitere Verbesserung von Prävention und Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Übergriffen aller Art. Zur Sprache kamen auch die vielen Ansprüche an die Pfarreien der Zukunft und Angst vor einer Überforderung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ausbildung und Berufseinführung aller pastoralen Berufe sollen weiterentwickelt werden, damit sie den neuen Situationen und Anforderungen vor Ort gerecht werden; daran wird ein Arbeitskreis des Berufsverbandes arbeiten.

SprecherInGruppe in neuer Besetzung

Ein Platz vakant

Leider bis auf weiteres nur zu dritt vertreten Sandra Baltes (*Jungbluth) (wiedergewählt von der Mitgliederversammlung  (MV) am 9. November 2019), altfried g. rempe und Rainer Stuhlträger als SprecherInGruppe den Berufsverband nach innen und außen. Sie haben bei der MV die Zusage erhalten, dass insbesondere die erweiterte SprecherInnenGruppe (eSG) sie dabei intensiv unterstützen und gemeinsam auch über die Zukunft des bvpr nachdenken werden.

Einspruchs-Verfahren zu Beschlüssen abgeschlossen

Bei der Mitgliederversammlung in Trier war die erforderliche Stimmen-Anzahl nicht ganz erreicht worden - deswegen hat die SG das in der Satzung beschriebene Einspruchs-Verfahren eingeleitet - es gab aber keine Einwände... - mehr auf der Seite "nur für Mitglieder" . Das Protokoll der MV ist (Stand 11.12.2019) in redaktioneller Bearbeitung... 

  • SprecherInGruppe (17. November 2018)

    online im Internen Bereich:
    Das Protokoll der Mitgliederversammlung!

    Die Mitgliederversammlung (MV) hat am 17. November 2018 zwei bisherige Mitglieder der SprecherInGruppe mit Dank verabschiedet - und zwar Thomas Ascher (nach zwei Jahren in der SG) und Roland Hinzmann (nach sechs Jahren). Beide hatten nicht wieder kandidiert und wurden mit großem Dank für ihr Engagement und Beifall aus diesem Amt verabschiedet.

    Neu in die SG gewählt...

    hat die MV altfried rempe (Pastoralreferent und bis 31. März 2019 Redakteur von bistum-trier.de) und Rainer Stuhlträger (Pastoralreferent und Dekanatsreferent im Dekanat Losheim - Wadern). Bericht von der bischöflichen Pressestelle hier.

  • In aller Munde: Charisma

    Jahrestagung der PastoralreferentInnen
    mit Bischof Stephan Ackermann

    „Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen“ – das hat die Bistums-Synode der Kirche im Bistum Trier als zweiten Perspektiv-Wechsel mitgegeben – und damit manche Fragen offengelassen. Auch deswegen wollten die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten an diesem Thema weiterarbeiten und damit auch ihre eigene Position in der Seelsorge im Bistum Trier weiterdenken.

    Mit diesem Perspektivwechsel habe die Synode viel Mut gezeigt: Wer die Gaben des Heiligen Geistes zuerst in den Blick nimmt, muss damit rechnen, dass der Gottes-Geist weht, wo er will. Und das kann gelegentlich an unerwarteten Stellen geschehen; zudem wehe der Heilige Geist gelegentlich auch in erst einmal fremde Richtungen. So kommentierte Prof. Hans-Georg Gradl, Professor für Neues Testament an der Trierer Theologischen Fakultät, den Synoden-Beschluss.

    Zugleich lud Gradl in seinem Referat dazu ein, die Charismen im Volk Gottes zu entdecken und in den Aufbau der Kirche vor Ort zu investieren. So ein Charisma ist nämlich keine Extravaganz, mit der einzelne sich schmücken könnten; Gott schenkt seine Begabung immer, damit der oder die Einzelne sie für andere einsetzt. Damit können und sollen die Kirche und die Christenmenschen ihren Beitrag dazu leisten, dass Gottes Reich weiter wächst und Leben ermöglicht. „Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen“ wäre also zu ergänzen um die Einsicht, dass auch das Charisma selbst schon Gabe und Aufgabe zugleich ist.

    Offenes und kritisch-konstruktives Gespräch mit dem Bischof

    Viele neue Aspekte seien sichtbar geworden – und müssten noch weiter bedacht und in die Praxis mitgenommen werden; so jedenfalls das ziemlich einhellige Echo aus dem Kreis der fast neunzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die brachten manche neue Erkenntnis dann am zweiten Tag auch gleich ins Gespräch der Berufsgruppe mit Bischof Stephan Ackermann ein. So etwa mit der Frage, ob der Bischof auch der Formulierung „Aufbrüche vor (traditionellen) Aufgaben“ zustimmen könne. Ja, meinte Ackermann – aber allerdings wolle er möglichst immer "Neues und Bewährtes" – die Kirche dürfe gerade heute die Menschen und ihre traditionellen Erwartungen nicht allein lassen – das würde es nur noch schwerer machen für alle.

    Sehr einverstanden zeigte sich der Bischof von Trier mit einem Papier zur Selbstvergewisserung und Beschreibung der Berufsgruppe, die deren Berufsverband im Sommer vorgelegt hatte: Das Bistum brauche auch weiterhin ausgebildete Theologinnen und Theologen, fähig zu Reflexion und konzeptioneller Arbeit; er erwarte gerade auch von dieser pastoralen Berufsgruppe die Bereitschaft, Neues zu entdecken und auszuprobieren, manchmal auch neben dem "basalen" kirchlichen Leben – und sehe ihre Aufgaben mit noch mehr Blick auf die „Welt“. Auch in vielen Leitungsteams in den Pfarreien der Zukunft im Bistum sollten, so Bischof Stephan, Mitglieder der Berufsgruppe zu finden sein. Wichtig: Seelsorgerinnen und Seelsorger müssten immer nah und konkret bei den Menschen sein.

    Wann kommt der neue Pastoralreferent in die Pfarrei? wird selten gefragt...

    Am Rande merkte der Bischof an, er werde oft gefragt, wann eine Gemeinde denn „wieder einen Pfarrer bekommt“; nach einer neuen Pastoralreferentin sei er noch nie gefragt worden – ob da vielleicht doch noch mal am Profil dieser Berufsgruppe gearbeitet werden müsse? Dazu kam eine Antwort aus der Kreis: „Wir arbeiten schon oft mit Menschen und mit Gruppen, denen die Präsenz eines Priesters nicht mehr so wichtig ist. Also da, wo die Synode und Papst Franziskus die Kirche sehen wollen: Eher an den Rändern.“ Die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten gaben dem Bischof und dem Bistum die Zusage, auch weiterhin und verstärkt die Kirche von Trier auch in neuen Feldern und an neuen Orten lebendig zu machen. Der Bischof nahm diese Zusage entgegen – und nahm einige Fragen zu Themen mit, an denen noch weiter gearbeitet werden müsse.

    „Vielfältige Leitung“ – Kirche gegen Rechts –
    Zwei neue Sprecher des Berufsverbandes

    In der anschließenden Mitgliederversammlung 2018 des Berufsverbandes der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten (bvpr) ging es unter anderem darum, wie die Mitglieder mit verschiedenen Formen von Leitungsaufgaben in der Pfarrei der Zukunft umgehen wollen. Der bvpr hat zudem beschlossen, als erste kirchliche Gruppe im Bistum Trier der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kirche und Rechtsextremismus“ beizutreten und damit ein Zeichen gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) zu setzen. GMF – dazu gehören Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie – widersprächen Gottes Gebot; auch der Verband will frühzeitig auf die da heraufziehenden Gefahren aufmerksam machen. Ein neuer Arbeitskreis des bvpr wird sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt in der Kirche“ befassen; er soll unter anderem einen Gesprächsraum für Menschen anbieten, die direkt oder indirekt von solchen Verbrechen betroffen sind.

    Da die Amtszeit von Thomas Ascher (Dillingen) und Roland Hinzmann (Schweich) in der Sprecherinnen- und Sprechergruppe (Vorstand) des bvpr abgelaufen war, wählte die Mitgliederversammlung altfried g. rempe (Pastoralreferent und Redakteur von www.bistum-trier.de) und Rainer Stuhlträger (Dekanatsreferent in Losheim – Wadern), die mit den weiterhin amtierenden Benedikt Achtermann (Wadgassen) und Sandra Jungbluth (Merzig) zusammenarbeiten werden.

  • SprecherInnenGruppe reagiert positiv auf neue Entscheidung zur Synoden-Umsetzung

    Bischof Stephan Ackermann und Generalvikar Ulrich von Plettenberg haben am 10. Januar 2019 die Entscheidungen der Bistumsleitung über die nächsten Schritte der Umsetzung der Synoden-Beschlüsse bekanntgegeben. (PresseMeldung) Diese Entscheidungen, auf die viele schon lange gewartet haben, rufen unterschiedliche Reaktionen hervor.

    Die Sprecherinnen- und SprecherGruppe (SG) des Berufsverbandes der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten (PR) im Bistum Trier (bvpr) findet es verständlich, dass manche Kolleginnen und Kollegen und manche im Bistum enttäuscht sind, weil es wider Erwarten nicht für alle im Bistum „sofort losgehen“ soll. Manche sind froh, im ersten Schritt „dabei zu sein“, andere bedauern das. Die SG schlägt vor:

    • Schwerpunktmäßig sollten wir (PR und andere) in allen Pfarreien und Dekanaten und Einrichtungen "an den Inhalten" arbeiten, wie von vielen schon lange gefordert und auch schon angegangen.
    • Daneben sollten wir in den 13 Pfarreien der Zukunft, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden sollen, die für die Neugründung erforderlichen Schritte mutig gehen und die Menschen vor Ort dabei gut begleiten.

    "EinBlicke": Einladung zum synodalen Handeln
    in allen 35 Pfarreien der Zukunft

    In „EinBlicke“ (Arbeitsheft vom 10.1., online) sind Arbeits-Ergebnisse der Teilprozessgruppen zu den Themen „Rahmenleitbild der Pfarrei“, „Diakonisch Kirche sein“ und „Synodalität“ dargestellt. Diese Ergebnisse bilden eine inhaltliche Grundlage, mit der auch in den vorhandenen Strukturen der bisherigen Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften und Dekanaten gearbeitet werden kann. Die Entdeckung und / oder Beschreibung von Orten von Kirche, ob schon vorhanden und bekannt oder neu zu entwickeln bzw. zu entdecken, ist in „EinBlicke“ ausdrücklich als Aufgabe auch der vorhandenen kirchlichen Strukturen beschrieben.

    Positiv kann erscheinen, dass das Bistum in den 2020 zu gründenden 13 Pfarreien (in den Grenzen der alten Dekanate) erste Erfahrungen mit der neuen Struktur machen und ggfs. aus Fehlern lernen will, die dann für die späteren Gründungen vermieden werden könnten.
    In den anderen 22 künftigen Pfarreien sollte die verlängerte Vorbereitungszeit genutzt werden, schon jetzt mehr  „in großen Räumen“ zu denken und mehr „Nähe zu den Menschen“ zu suchen.

    Synodales Denken der Bistums-Leitung

    Wir finden es richtig, dass Bischof und Bistumsleitung sich auf manche Warnungen und Einwände einlassen, statt auf dem Termin 1.1.2020 für alle zu beharren; wir sehen da einen Anfang synodalen Denkens, wie ihn die Synode ja für das ganze Bistum wünscht.

    Trier, 15. Januar 2019

  • "Führen und Leiten" (März 2018)

    Studientag der pastoralen Berufsgruppen mit Prof. Dr. Thomas Schmidt am 13. März 2018 -
    ausdrücklich begrüßt von Generalvikar Ulrich von Plettenberg: Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen und Initiative ergreifen...

    Ein Bericht auf dem Blog zur Synoden-Umsetzung - also auf www.herausgerufen.de

  • "Erkundung" als Chance nutzen (Februar 2018)

    Thomas Ascher (einer der dreißig "diözesanen ErkunderInnen" und Mitglied der Sprecherinnen- und Sprechergruppe) formuliert, warum wir die "Erkundung" in den 35 "Pfarreien der Zukunft" im Bistum als Chance auch für unsere Berufsgruppe betrachten und ergreifen sollten. - Hier als PDF

  • Gut aufgestellt für die größeren pastoralen Räume (November 2017 - MV)

    Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten (bvpr) – die Berufsgruppe berät unter anderem über ihre Rolle nach der Synode.

    „Große pastorale Räume“ sind schon immer das Arbeitsfeld von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Bistum Trier. Waren sie zunächst in Pfarrverbänden und speziellen Seelsorge-Feldern eingesetzt, kamen später große Pfarreiengemeinschaften und Dekanate dazu. In Kliniken und anderen Einrichtungen waren die Diplom-Theologinnen von Anfang an beschäftigt – und viele von ihnen auch als Religionslehrer an verschiedenen Schularten. Vor allem in den großen Räumen haben viele Pastoralreferenten ihre Arbeit als Vernetzungs-Aufgabe verstanden und mit ehrenamtlich engagierten Menschen vor Ort zusammen gewirkt.

    Mit diesem Blick auf ihre Geschichte sieht die jüngste pastorale Berufsgruppe im Bistum Trier sich auch für die Erwartungen des Bistums und der Gemeinden vor Ort gut aufgestellt. Dieses Fazit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Mitgliederversammlung ihres Berufsverbandes (bvpr) Anfang November gezogen. Das eigene Berufsprofil werde im Zusammenspiel mit Priestern und Diakonen, mit Gemeindereferentinnen und Ehrenamtlichen weiter zu entwickeln und neu zu beschreiben sein - das ergebe sich aus den Perspektivwechseln, die die Synode angeregt hat.

    Zur Zeit steht die neue Perspektive „Große pastorale Räume“ scheinbar im Vordergrund – gemeinsam mit vielen anderen im Bistum hoffen auch die Pastoralreferenten, dass die großen inhaltlichen Veränderungen nicht in Vergessenheit geraten. Eine diakonisch aufgestellte Kirche im Dienst für die Menschen werde auch missionarisch wirksam werden. Dazu könne es helfen, den synodalen Perspektivwechsel „Charismen vor Aufgaben“ in den Blick zu nehmen – der Begriff „Charisma“ (=Gnadengaben zum Einsatz in der Gemeinde) sei jedenfalls zu präzisieren.

    Weitere Themen des Treffens waren die Vorbereitung eines gemeinsamen Studientags aller vier pastoralen Berufsgruppen zum Thema „Leitungskultur in einer missionarisch-diakonischen Kirche“ sowie ein Ethik-Kodex der pastoralen Berufe, der im kommenden Jahr als Selbstverpflichtung (also von den Berufsträgern selbst) in Kraft gesetzt werden soll.

  • Weitere Themen - neuer Sprecher (November 2017 - Bericht über die MV)

    Der bvpr wird die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten begleiten, die in den verschiedenen Teilprozessgruppen und in den Erkundungs-Teams zur Synoden-Umsetzung mitarbeiten. Ein Gast vom Schwul-lesbischen Zentrum Trier hatte der bvpr-Mitgliederversammlung Beratungs- und Unterstützungs-Angebote für gleichgeschlechtlich orientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst vorgestellt. Eine weitere Zusammenarbeit wurde ins Auge gefasst.

    Die Mitgliederversammlung wählte Benedikt Achtermann, Pastoralreferent im Dekanat Wadgassen, neu in die Sprecherinnen- und Sprechergruppe (Vorstand) des bvpr; mit der wiedergewählten Sandra Jungbluth (Merzig) und den weiter amtierenden Thomas Ascher (Dillingen) und Roland Hinzmann (Schweich-Welschbillig) sind wieder alle Altersgruppen des Verbandes repräsentiert.

  • Mitgliederversammlung (MV) 2017

    "heraus gerufen"

    ... bleibt ein wichtiges Stichwort auch für den bvpr

    Das zeigt jedenfalls ein Blick in die Einladung zur Mitgliederversammlung

    am 3. und 4. November im Robert Schuman-Haus Trier

    Da heißt es:

    "Wir befinden uns alle im Prozess der Synodenumsetzung. Es werden (räumliche)

    Veränderungen eintreten, die auch unsere Berufsgruppe und damit den bvpr vor andere

    Fragen und Themen stellen als bisher. Teilprozessgruppen werden nach und nach

    installiert, in denen auch einige Kollegen und Kolleginnen eingebunden sind. Weitere

    TPGs sollen folgen."

    Und für die MV werden folgende Themen angekündigt:

    • Wie nehmen wir die gesellschaftliche Situation und Situation der Kirche wahr und welche Herausforderungen sehen wir dabei?
    • Welche Themen müssen gestärkt und voran gebracht werden und welche Strukturen sind notwendig, um den aktuellen Veränderungsprozess zu begleiten und die Kirche im Bistum Trier unter den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen neu auszurichten?
    • Welche neuen Rollen und Arbeitsbereiche sollten entwickelt werden, damit wir den zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind? Was können und müssen wir als Pastoralreferentinnen beitragen und fordern?
    • Welche Bedeutung haben die Entwicklungen im Bistum Trier für den bvpr in berufspolitischer Hinsicht?

    Details und Unterlagen im Internen Bereich - mit den bekannten Zugangsdaten (auch im Einladungsbrief zu finden!)

    Berichte aus SprecherInnenGruppe, Arbeitskreisen, Bezirksgruppen etc

    ab 11. Oktober zunehmend im Internen Bereich!

Berufsverband der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Bistum Trier:

  • im Selbstverständnis angesiedelt irgendwo zwischen Selbsthilfe-Gruppe, Gewerkschaft und Gesprächspartner der Bistums-Leitung,
  • engagiert in theologischen Fragen und Problemen des beruflichen Alltags seiner Mitglieder,
  • im Kontakt mit anderen Berufsgruppen im Bistum und mit den entsprechenden Verbänden in Deutschland und Europa
  • Gesprächsplattform auch der verschiedenen Berufs-Untergruppen der inzwischen über 230 Mitglieder …

Hier finden Sie (fast) alle wichtigen Informationen über unsere Tätigkeit und deren Grundlagen, über Gremien und AnsprechpartnerInnen – und immer auch eine Einladung zum Gespräch.