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Der Berufsverband erinnert an KollegInnen, die bereits verstorben sind

Verstorben zum Leben

  • Verstorben: Pastoralreferent iR Hardy Roos

    Hardy Roos war von 2001 bis 2017 Krankenhaus-Seelsorger in Saarbrücken - in den Kliniken Winterberg und Sonnenberg. Der Berufsverband gedenkt des Kollegen und trauert mit seiner Familie.

    Trauer-Anzeige des Bistums

  • Gundo Lames - gestorben am 1. April 2020

    Wir trauern mit seiner Familie und mit dem Bistum um unseren Kollegen und Freund Gundo Lames; wir sind dankbar für viele Schritte in eine Zukunft, die er nun aus neuer Perspektive mit uns gehen oder bei denen er uns in seinem neuen Leben begleiten wird.

    Viele Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten (und natürlich viele andere...) haben erlebt, wie Gundo immer wieder nach der noch besseren Sicht auf die Wirklichkeit und nach Lösungs-Wegen zu suchen und sie zu finden half.

    Er blieb einer von uns - auch als er längst in leitenden Rollen im Bistum engagiert war. Er hatte einfach die Perspektive gewechselt.

    Er blieb "der Gundo" - gerade auch in seiner ganz eigenen Zuversicht und Hoffnung im Kampf gegen die Krankheit - und als dann absehbar war, wie bald sein irdischer Lebensweg doch schon zu Ende gehen würde.


    Zwei frühere Mitglieder der SprecherInnenGruppe des bvpr:

    Mit Gundo ist ein langjähriger Weggefährte, Kollege und Freund gestorben. Seine Art, sein Denken und seine Initiativen haben mich immer wieder inspiriert. Ich bin dankbar für die vielen Heraus-Forderungen, die er mir und anderen zugemutet hat, für das Lernen, das er angestoßen hat, und für die Kollegialität und persönliche Nähe trotz seiner Führungsposition.
    Zuletzt hat der offene und doch hoffnungsvolle Umgang mit dem absehbaren Ende seines Lebens mich und viele beeindruckt. Lebe in Freude! Ich werde an dich denken.
    (Thomas Ascher)

    Was für ein Geschenk, Wege mit Dir gemeinsam zurückgelegt zu haben, von Dir und mit Dir gelernt, immer mindestens eine eröffnende Perspektive entdecken zu dürfen und selbstkritisch festzustellen, dass das "beste" Konzept kein Passepartout für alles ist - und daran nicht zu verzagen ... Danke und ruhe in Gottes Frieden. (Aloys Perling)


    Gundo können wir kaum ernsthaft "Ruhe" wünschen -
    er wird auch im Leben bei Gott und in Gottes ewigem Frieden
    ein unruhiger Geist bleiben.

  • Günter Zenner in Haifa verstorben

    Uns erreicht die traurige Nachricht, dass Günter Zenner, einer der Gründer des bvpr, am 24. April im Alter von 70 Jahren in Haifa in Israel verstorben ist und dort auch am darauffolgenden Tag beerdigt wurde. Am Ende war seine Krebs-Krankheit stärker als die immer wieder aufkeimende Hoffnung. Jetzt ist er zu seinem Schöpfer zurückgekehrt.

    Günter Zenner war gelernter Drucker und hatte danach Theologie studiert; 1979 hat er seinen Dienst als Pastoralreferent im Bistum Trier begonnen.

    Er hat seine prägende Zeit bei Pfarrer Hans Eugen Witzel in Überherrn gehabt. Legendär ist sein Beitrag auf dem verschollenen Video des Berufsverbandes, in dem er mit einem fast 20minütigen Bericht über seine Arbeit berichtete (v. a. im Bereich Kindertagesstätten). Nach Auskunft des Kollegen Klaus-Gerd Eich war Günter im Saarbrücker Raum das Idol der jüngeren PastoralreferentInnen ("Tausendsassa mit Gitarre") – auch, weil er sagenhafte Kontaktqualitäten hatte und stets geradeheraus seine Auffassungen kundtat. (Unter anderem hatte er früher einmal nach eigenen Angaben Bischof Hermann Josef Spital aufgefordert, ihn zum Priester zu weihen, obwohl er verheiratet war oder kurz davor stand.)

    Es gibt ein Protokoll eines Treffens zur Gründung der „Berufsgemeinschaft der Pastoralreferenten im Bistum Trier“ am 21. Juni 1979 – unterschrieben von Günter Zenner. Es heißt da unter anderem:
    „3. Zielvorstellungen: Solidarisierung untereinander, Stütze und Stärkung des Einzelnen durch Erfahrungsaustausch; Klärung von Berufsproblemen und der eigenen Rollenproblematik, Information und Kommunikation, Aufbau, Entwicklung und Darstellung eines eigenen Berufsbildes, Teamprobleme, Fragen der Zusammenarbeit im Pfarrverband, Kriterien der Arbeitsplatzumschreibung, Klärung der jeweiligen Arbeitsbedingungen…“
    und „Eine Beitrittserklärung soll von G. Zenner entworfen werden“ -- der schließt mit
    „Allen PR wird eine schöne Ferienzeit gewünscht. Bis zum nächsten Treffen in Trier.G.Zenner“.

    Günter Zenner ist 1988 nach Israel gegangen. Dort hat er zunächst in Tabgha am See von Tiberias gearbeitet und ist nach einer Zwischenzeit in Koblenz endgültig ins Heilige Land zurückgekehrt, wo er u. a. lange Jahre in der Dormition Abbey gearbeitet hat. Sein Status war „Sozialarbeiter“, weil Israel keine Pastoralreferenten kennt und die Einwanderungsbehörde ihn klassifizieren musste... In Israel hat er Judit geheiratet.

  • Günters Beziehungs-Netz

    In welch vielfältigem Beziehungsnetz Günter gestanden hat, zeigen die Einträge in Facebook (www.facebook.com/guenter.zenner ) auf, wo er immer recht aktiv war und wo auch seine Todesanzeige zu lesen war. Bei einem Semestertreffen im Frühjahr 2016 in St. Thomas hatten die KollegInnen Günters lebhafte und unnachahmliche Art erlebt, Geschichten zu erzählen und das kundzutun, was ihn bewegt...

    Kollege Hermann Josef Groß hat Judit Zenner im Namen seines Kurses (und damit im Namen des bvpr) unser Mitgefühl und unsere Hoffnung auf das neue Leben bekundet, in dem Günter jetzt lebt.

  • Georg Köhl - vom Leben ins Leben gegangen

    †  Dr. Georg Köhl
    geboren am 21.1.1952 in Heiligenwald, ist am 2.12.2019 verstorben.
    Um ihn trauert vor allem seine Familie, Kollegin Walburga Köhl und drei Söhne mit Familien  - und wir zusammen mit dem Bistum Trier.

    Nach dem Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät Trier von 1971 – 1976 trat er 1976 seinen Dienst im Bistum Trier als Referendar im Kirchendienst an. Mit Wirkung vom 1.8.1978 wurde er als Pastoralreferent übernommen und in der Funktion als Mentor der Laientheologinnen und Laientheologen eingesetzt. Am 1.10.1983 wurde er Ausbildungsleiter für den Beruf Pastoralreferentin/ Pastoralreferent und zum 8.10.1986 zum pastoraltheologischen Fachbegleiter in der Berufseinführung der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und –referenten ernannt. Ab dem 01.08.1988 war er bis zu seiner Berentung am 31.10.2014 Studienleiter für Pastoraltheologie in der Ausbildung der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und –referenten zuständig.

    Georg Köhl hat von Beginn seines Wirkens an die Entwicklung der Berufe Pastoralreferent und Gemeindereferentin im Bistum Trier maßgeblich geprägt und zur Entwicklung der Rollenprofile unverzichtbare Beiträge geleistet. Mit dem Berufs- und Seelsorgeverständnis beschäftigte er sich auch in seiner Promotion („Der Beruf des Pastoralreferenten“ – pastoralgeschichtliche und pastoraltheologische Überlegungen zu einem neuen pastoralen Beruf, 1987) sowie in der Habilitation („Lern-Ort Praxis. Ein didaktisches Modell, wie Seelsorge gelernt werden kann“, 2003). Dadurch und durch weitere Veröffentlichungen wurde er bekannt weit über unser Bistum hinaus im gesamten deutschsprachigen Raum.

    Das große Verdienst von Georg Köhl war die Erschließung der konkreten pastoralen Praxis als Ort, wo sich Theologie und Seelsorgeverständnis entwickeln. In einer konsequenten Verknüpfung von Theorie und Praxis als gleichrangige wissenschaftliche Erkenntnisorte hat er gemeinsam mit dem damaligen Studienleiter für Religionspädagogik, Dr. Paul Rittgen, in den neunziger Jahren ein Modell von Schlüsselqualifikationen für die Seelsorge entwickelt, das bis heute gültig ist und welches sich in seiner Kompetenzorientierung nach wie vor auf der Höhe der gegenwärtigen Berufsbildungstheorie bewegt.

    Drei Merkmale haben Georg Köhl (wir nannten ihn Schorsch) besonders ausgezeichnet:

    • Er war immer ein konsequenter Vertreter eine diakonischen Kirche und pflegte zu betonen: „Die Diakonie ist das Glaubwürdigkeitskriterium für die Liturgie, die Verkündigung und die Koinonia.“
    • Sein Blick auf Ausbildungskandidatinnen und –kandidaten war stets person- und ressourcenorientiert. Er war ein einzigartiger Personalentwickler, dem es immer gelang, die Stärken der Menschen zu entdecken und deren Wachstum zu fördern.
    • Der Umgang mit seiner schweren Erkrankung, die ihm über zwanzig Jahre lang vielfältige Einschränkungen auferlegt hat und ihn zum vorzeitigen Ruhestand zwang, war außergewöhnlich. Georg Köhl hat nie resigniert, sondern sich immer wieder neue Ziele gesetzt, um einen Beitrag zur Entwicklung der Kirche von Trier zu leisten.

    Die Beisetzung und der AuferstehungsGottesdienst für Georg beginnen am Donnerstag, 12. Dezember, 12°° Uhr in St. Matthias in Trier. 

  • Todesanzeige der Familie

  • Würdigungen und Nachrufe