der bvpr an & für sich

Geschichte - Ziele - Strukturen

Den Berufsverband der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten gibt es fast so lange wie es Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Bistum Trier gibt. In den fast vierzig Jahren ist die Mitgliederzahl kontinuierlich gestiegen. Heute gehören etwa 250 Mitglieder dem Berufsverband an; das sind weit über 90 % der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Bistum Trier.

An der Plaça de la Porta de Santa Catalina: eine Kirche, die auf dem Kopf steht... Foto: © Martina Fries
Die Kirche auf den Kopf stellen wir eher nicht...
Foto: © Martina Fries

Eine Fülle von Aufgaben

Von Anfang an hat der Berufsverband eine Fülle von Aufgaben, die im Lauf der Zeit differenzierter und vielfältiger geworden sind. Von Beginn an dient er dem Erfahrungsaustausch und der Kontaktpflege der Mitglieder untereinander und über die verschiedenen Aufgabenbereiche hinweg. Die Vertretung der berufspolitischen Interessen der Mitglieder und die Weiterentwicklung der ganz unterschiedlichen Berufsrollen und des Berufsprofils gehören ebenso zu den Aufgaben des bvpr wie der Kontakt zu Gruppen, Verbänden und Gremien im Bistum. Dazu gehört der regelmäßige Austausch mit der Bistumsleitung und den Abteilungen im Generalvikariat. Regelmäßig hält der bvpr auch Kontakt zu den Räten des Bistums und den Berufsverbänden anderer kirchlicher Gruppen.

Der Berufsverband setzt sich in seinen Gruppen und Gremien mit aktuellen gesellschaftlichen, theologischen und kirchlichen Fragen auseinander. Auf Bundesebene (Bundesberufsverband BVPR) ist der bvpr Trier vernetzt mit den Berufsverbänden und -gruppen der deutschen Bistümer und über die nationalen Grenzen hinweg mit Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Konsequent basisdemokratisch

Der Berufsverband ist ein eigenständiger und unabhängiger Verband. Gegenüber der Bistumsleitung versteht er sich als kritisch-konstruktiver Gesprächspartner. Er ist konsequent basisdemokratisch organisiert. Es gibt keinen Vorsitzenden und keinen Vorstand. Das oberste Organ des Verbands ist die jährliche Mitgliederversammlung. Die hier diskutierten Themen und Fragestellungen dienen dem Meinungsbildungsprozess im Verband und stellen die Position des Berufsverbands zu unterschiedlichen Themen dar. 

Die Mitgliederversammlung wählt eine Sprecherinnen- und Sprecher-Gruppe, gründet Arbeitskreise und beschließt die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit im Berufsverband. Die Sprecherinnen- und Sprecher-Gruppe koordiniert die Arbeit des Berufsverbands, vertritt die Mitgliederinteressen und hält Kontakt "nach außen". Sie ist dabei an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

In der Zeit zwischen den jährlichen Mitgliederversammlungen berät und beschließt die erweiterte SprecherInnengruppe (eSG) über wichtige Fragen. Sie besteht neben der SprecherInnengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksgruppen und der Arbeitskreise. Sie trifft sich regelmäßig.