... berufen zum pastoralen Dienst

Beruf oder berufen? - (k)eine einfache Antwort

Straßennamens-Schild in Lyon: Rue des pretres ist durchgestrichen. Foto: © Martina Fries
Zu wenig als Beschreibung für den Berufsweg: "Nicht PriesterIn" ...

Wird nach dem Beruf gefragt, schreiben Kolleginnen / Kollegen in das entsprechende Feld „Pastoralreferentin“ oder „Pastoralreferent“. Doch unterscheidet sich der Beruf von vielen anderen Berufen. Aus Theologie-Studium und Pastoralkurs, aus vielen inhaltlichen Ausbildungsmodulen und Fort- und Weiterbildungen entwickelt sich das Berufsbild.

Noch vor diesen Ausbildungsinhalten stehen allerdings konkrete und unterschiedliche Erfahrungen mit und in der Kirche. Vielfach sind das Erfahrungen in der Kinder-, Jugend- und Verbandsarbeit; in Kirchengemeinden und Dekanaten; immer geht es auch um Begegnungen mit konkreten Menschen vor und an einem Ort.

Nicht zuletzt macht das Evangelium neugierig und treibt dazu an, einen kirchlichen Beruf, spezielle einen Beruf in Pastoral und Seelsorge zu ergreifen. Begreifen wir „Berufung“ als eine Summe der Erfahrungen und Begegnungen, als lebenslangen Prozess statt als ein singuläres, einmaliges Ereignis, dürfen wir auch von Berufung sprechen.

Berufungs-Geschichten: Dirk Baltes, gelernter Werkzeugmacher, erzählt, wie & warum er Pastoralreferent geworden ist.